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Emotionale Aspekte von Unternehmensnachfolgen

Einer der häufigsten Gründe für das Scheitern von Nachfolgen ist der mangelnde Übergabewille eines Unternehmers. Dieser wird in erster Linie durch Verlustängste, den Mangel an alternativen Lebensinhalten, die finanzielle Abhängigkeit und die Scheu vor familiären Konflikten, die durch eine Nachfolgeregelung ausgelöst werden können, hervorgerufen. Darüber hinaus können aber auch Emotionen der Nachfolger, der Familie des Unternehmers, der Mitarbeiter sowie von Vertretern des Umfeldes eine Nachfolge erheblich gefährden.

Emotionale Probleme im Rahmen einer Unternehmensnachfolge können in erster Linie durch eine frühzeitige Identifikation möglicher Konfliktfelder, eine strukturierte Kommunikation, klare Vereinbarungen und durch die aktive Lösung von auftretenden Konflikten umgangen werden. Darüber hinaus kann aber auch die Einrichtung eines Beirats eine große Hilfe sein. Alle genannten Aktivitäten können durch den Einsatz externen Sachverstandes erheblich vereinfacht oder überhaupt erst ermöglicht werden.

Foto: zwei alte Schlüssel

Identifikation möglicher Konfliktfelder

Der beste Weg, Konflikte zu lösen, ist diese von Anfang an gar nicht erst entstehen zu lassen. Dies ist möglich, wenn Felder möglicher Konflikte zwischen Unternehmer, Nachfolger, Familienmitgliedern, Mitarbeitern und Vertretern des Umfeldes frühzeitig erkannt werden. Dies kann jedoch nur durch eine bewusste Identifikation möglicher Konfliktfelder erreicht werden.

Foto: Eintrag in Terminplaner

Strukturierte Kommunikation

Verunsicherung im Rahmen einer Nachfolge entsteht in erster Linie durch unzureichende Information. Eine weitgehend offene und zudem sinnvoll geplante Kommunikation kann daher dazu beitragen, Verunsicherung zu verhindern. Zudem können dadurch Verständnis erzeugt und Missverständnisse zwischen den an einer Nachfolge beteiligten Akteuren verhindert werden.

Foto: aufgeschlagenes Buch

Klare Vereinbarungen

Um eine mögliche Verunsicherung an der Nachfolge beteiligter Akteure zu verhindern, bedarf es verbindlicher Perspektiven. Diese können in erster Linie durch klare Vereinbarungen zwischen Unternehmern, Nachfolgern, Familienmitgliedern, Mitarbeitern und Vertretern des Umfelds erzeugt werden.

Foto: zwei Vögel in der Luft

Lösung von Konflikten

Zwar kann ein Großteil möglicher Konflikte durch die vorherigen Maßnahmen verhindert werden, dennoch wird es in der Regel im Rahmen einer jeden Nachfolgeregelung zu Konflikten zwischen den beteiligten Akteuren kommen. Dann ist es wichtig, diese aktiv anzugehen und zu lösen. Instrumente dazu sind insbesondere die Moderation, die Mediation und die Systemaufstellung.

Marginalspalte

Ansprechpartner

Foto: zwei Puzzleteile

Finden Sie im Freistaat Sachsen den richtigen Ansprechpartner zur Unterstützung Ihrer Unternehmensnachfolge.

Praxisbeispiel Strumpfwerke Lindner GmbH

Foto: Gebäude

Durch frühzeitigen Beginn der Übertragung konnte bei Strumpfwerke Lindner die Steuerbelastung gering gehalten werden.

Praxisbeispiel Autowerkstatt Schubert GmbH

Foto: Autowerkstatt

Die Beteiligten mussten bei der Autowerkstatt Schubert GmbH erst emotional auf die Unternehmensnachfolge vorbereitet werden.

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